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Vermögensverwaltende Fonds: Segeln mit frischem Börsen-Wind

• 7 von 74 Teilnehmern, die Vermögensverwaltende Fonds betreuen, sind per 30.09.2020 nach Punkten besser als die Benchmark.

• Vor drei Monaten waren es lediglich zwei Teilnehmer

• Nach Rendite schlagen nur zwei Häuser ein passives ETF-Portfolio

 

Berlin, 19. Oktober 2020. Immerhin sieben von 74 Anlagemanagern, die Vermögensverwaltende Fonds betreuen, schlagen ein Benchmark-Depot aus Indexfonds nach Punkten. Das zeigt der Quartalsbericht der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ zum Performance-Projekt 5 per 30.09.2020 nach 45 Monaten Projektlaufzeit. Der Monate zuvor waren es lediglich zwei. Seit den Corona-Tiefs vom Frühjahr konnten sich also einige vor die Benchmark schieben. Eine Mehrheit der Zunft bleibt jedoch abgeschlagen hinter dem passiven Portfolio.

Das Performance Projekt V stellt den Anlageprofis die Aufgabe, 1 Million Euro in hauseigenen Vermögensverwaltenden Fonds anzulegen und sich dabei mit einem entsprechenden Benchmarkdepot eines fachlich gering vorgebildeten Anlegers zu messen. Das Benchmark-Portfolio besteht aus drei börsengehandelten Indexfonds, das die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ zusammengestellt hat.

Lediglich zwei Anbieter schlagen jetzt die passive Benchmark jedoch in der absoluten Wertentwicklung. Vor drei Monaten schafften das noch drei Häuser. Noch zum Jahresende 2019 allerdings, gab es keinen einzigen Anbieter, der die Messlatte übersprang. Am besten schneidet hier die Volksbank Liechtenstein mit 5,3% Rendite und einem Wertzuwachs von 21,5% ab. Das ETF-Portfolio hat in den gut dreieinhalb Jahren Laufzeit einen Wertzuwachs von 20,5% und eine jährliche Rendite von 5,1% gemacht. Ebenfalls besser als die Benchmark nach Wertentwicklung: die Zürcher Kantonalbank Österreich.

Die geringsten zwischenzeitlichen Wertverluste haben Do Investment AG mit -3%, die Reichmuth & Co Privatbankiers mit -6% und die Commerzbank AG mit -8% gemacht – jeweils allerdings auf Kosten der Rendite.

Fazit

Auch wenn sich das Bild bei unserer Regatta etwas verbessert, schaffen viele nicht den Anschluss. Kurzfristig performen zahlreiche Häuser besser, längerfristig hat das ETF-Portfolio im Testfall die Nase vorn.


Erstellt von Philipp Heinrich