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Private Banking Depot: Vermögensverwalter im 4. Quartal im Aufwind

• Die Zahl der Teilnehmer, die das Benchmark-Depot nach Punkten schlagen konnten, hat im 4. Quartal 2019 wieder zugenommen.

• Nach Punkten sind jetzt 18 (vorher 13) Vermögensverwalter, nach Vermögensstand 16 (vorher 8) besser als die Benchmark.

• Die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung führt das Feld weiterhin an.

Berlin, 20. Januar 2020. Die Vermögensverwalter haben im 4. Quartal 2019 Boden gut gemacht. Fünf mehr als noch im 3. Quartal überspringen zum Jahresende 2019 die Messlatte – ein einfach gestricktes Depot aus Indexfonds (ETF). Im Performance-Projekt IV der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ mit insgesamt 73 Teilnehmern sind per 31. Dezember und nach 48 Monaten Laufzeit wieder 18 Vermögensverwalter nach Punkten besser als das ETF-Benchmarkdepot. Zum Ende des dritten Quartals waren es nur acht, die das Benchmark-Depot ausstachen. Messlatte ist eine Punktezahl, die sich aus den Finanzkennzahlen Rendite, Sortino Ratio (Risikokennzahl) und Omega (Performancekennzahl) zusammensetzt.

Private Banking-Depot mit 3 Mio. Euro Ausgangsvermögen
Ziel der Profis ist es, ein Portfolio mit einem Ausgangsvermögen von 3 Millionen Euro mit speziellen Kundenanforderungen an Rendite, Risiko und Liquidität zu managen. Der Kunde wünscht sich eine Vermögensmehrung über die Laufzeit. Als Untergrenze muss am Ende der Laufzeit das Ausgangsvermögen nach Kosten und Steuern erhalten sein.

Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung hat weiter die Nase vorn
Die Liste der 18 Besten führt nach wie vor die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung mit 2.025 Punkten an (Benchmark: 1.600 Punkte). Auf Platz 2 folgt ein anonym geschaltete Teilnehmer, Rang 3 belegt die Dahl & Partner Vermögensverwaltung. Dahl hat beim Vermögenszuwachs weiterhin mit einem Plus von 1.444.689 EUR (48,2%) und somit einer Rendite von 10,3% bei einem maximalen Verlust von 26,2% seit Projektstart am 1.1.2016 die Nase bei der Wertentwicklung vorn.
16 Anbieter haben einen höheren Vermögensstand als das Benchmark-Depot (3.478.042 EUR).

Zu den 18, die nach Punkten besser sind als die Benchmark, zählen außerdem die Wiener Privatbank, Klingenberg & Cie., die Früh & Partner Vermögensverwaltung, die Capital Bank, die Raiffeisen-Landesbank Steiermark, die Freie Internationale Sparkasse in Luxemburg, die Kathrein Privatbank und die Hamburger Sparkasse sowie die von der Heydt & Co. Vermögensverwaltung, die Bayerische Vermögen und die Deka Bank Luxemburg. Vier zwei Teilnehmer, die mehr Punkte haben als das Benchmark-Depot, wollen anonym bleiben.

Freie Strategiewahl
Jedem Teilnehmer steht es frei, wie er das Ziel erreichen will. Grundsätzlich stehen alle an einer Börse frei handelbaren Wertpapiere zur Verfügung. Lediglich Futures und Optionen sind über die Plattform nicht abbildbar. Sie wird von der vwd GmbH zur Verfügung gestellt. Der Finanzdienstleister steuert ebenfalls die Datengrundlage zum Performance-Projekt bei.

Jeder Vermögensmanager kann über die Höhe der Kosten eigenständig entscheiden. Sie werden bei der Renditeberechnung berücksichtigt. Die drei Bewertungskriterien werden gleichgewichtet. Sie wurden mit dem Zentrum für Asset und Wealth Management, WHU Otto Beisheim School, erarbeitet. Die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ ist durch FUCHSBRIEFE Geschäftsführer Ralf Vielhaber als Beirat sowie Dr. Richter, Geschäftsführer Dr. Richter | IQF, als assoziiertes Mitglied des Zentrums vertreten.


Erstellt von Ralf Vielhaber