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Performance-Projekt IV: Vermögensverwalter im 3. Quartal 2020 fahren mit der Corona-Rally

· Die Zahl der Teilnehmer, die das Benchmark-Depot nach Punkten schlagen konnten, hat im 2. Quartal 2020 wieder zugenommen.

· Nach Punkten sind jetzt 19 (vorher 18) Vermögensverwalter, nach Vermögensstand 18 (vorher 17) besser als die Benchmark.

· Die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung behält die Spitzenposition

Berlin, 19. Oktober 2020. Die Vermögensverwalter haben im 3. Quartal 2020 wieder ein klein wenig Boden gut gemacht. Etliche konnten die Corona-Rally gut mitfahren und eine bessere Performance verzeichnen als das passive ETF-Portfolio. Im Performance-Projekt IV der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ mit insgesamt 73 Teilnehmern sind per 30. September und nach 57 Monaten Laufzeit wieder 19 Vermögensverwalter nach Punkten besser als das ETF-Benchmarkdepot. Damit kann sich zumindest ein Anbieter mehr als im desolaten 2. Quartal und drei Monate vor dem Projektende nach Punkten über die Messlatte – ein einfach gestricktes Depot aus Indexfonds (ETF) – erheben. Zum Ende des ersten Quartals waren es nur 17, die das Benchmark-Depot ausstachen. Messlatte ist eine Punktezahl, die sich aus den Finanzkennzahlen Rendite, Sortino Ratio (Risikokennzahl) und Omega (Performancekennzahl) zusammensetzt.

Private Banking-Depot mit 3 Mio. Euro Ausgangsvermögen

Ziel der Profis ist es, ein Portfolio mit einem Ausgangsvermögen von 3 Millionen Euro mit speziellen Kundenanforderungen an Rendite, Risiko und Liquidität zu managen. Der Kunde wünscht sich eine Vermögensmehrung über die Laufzeit. Als Untergrenze muss am Ende der Laufzeit das Ausgangsvermögen nach Kosten und Steuern erhalten sein.

Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung steuert auf den Sieg zu

Der Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung ist mit 2.356 Punkten (Benchmark: 1.900 Punkte) und 237 Punkten Vorsprung vor einem anonymen Teilnehmer der Gesamtsieg nur noch theoretisch zu nehmen. Auf dem dritten Platz rangiert die Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG, gefolgt von der Freien Internationalen Sparkasse.

 

Zu den 18, die nach Punkten besser sind als die Benchmark, zählen außerdem die Wagner & Florack Vermögensverwaltung AG, FRÜH & PARTNER VERMÖGENSVERWALTUNG AG, Liechtensteinische Landesbank (Österreich) AG, German Capital Management AG, Klingenberg & Cie. Investment KG, von der Heydt & Co. AG, Hamburger Sparkasse AG, Kathrein Privatbank Aktiengesellschaft, Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG, Wiener Privatbank SE, Deka Vermögensmanagement GmbH, Capital Bank - GRAWE Gruppe AG, Bayerische Vermögen AG.

Führend beim reinen Vermögenszuwachs ist die Dahl & Partner Vermögensverwaltung. Sie verzeichnet ein Plus von 1.871.493 EUR (62 %) und somit eine Rendite von 10,7% bei einem maximalen Verlust von 29,8% seit Projektstart am 1.1.2016. Ihr folgt ein anonymer Teilnehmer sowie die Wagner & Florack Vermögensverwaltung AG (+731.251 EUR). Insgesamt haben 17 Anbieter einen höheren Vermögensstand als das Benchmark-Depot (3.350.408 EUR).

Freie Strategiewahl

Jedem Teilnehmer steht es frei, wie er das Ziel erreichen will. Grundsätzlich stehen alle an einer Börse frei handelbaren Wertpapiere zur Verfügung. Lediglich Futures und Optionen sind über die Plattform nicht abbildbar. Sie wird von der vwd GmbH zur Verfügung gestellt. Der Finanzdienstleister steuert ebenfalls die Datengrundlage zum Performance-Projekt bei.

Jeder Vermögensmanager kann über die Höhe der Kosten eigenständig entscheiden. Sie werden bei der Renditeberechnung berücksichtigt. Die drei Bewertungskriterien werden gleichgewichtet. Sie wurden mit dem Zentrum für Asset und Wealth Management, WHU Otto Beisheim School, erarbeitet. Die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ ist durch FUCHSBRIEFE Geschäftsführer Ralf Vielhaber als Beirat sowie Dr. Richter, Geschäftsführer Dr. Richter | IQF, als assoziiertes Mitglied des Zentrums vertreten.


Erstellt von Philipp Heinrich