Neues Stiftungs-Depot: Acht kommen mit Plus durch die Krise

• Im neuen Performance-Projekt der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ, das ein Stiftungs-Depot zur Grundlage hat, überzeugen die Vermögensverwalter gegenüber der passiven Benchmark.

• Nach Punkten sind 56% der Vermögensverwalter, nach Vermögensstand 77% besser als ein simples ETF-Depot.

• Die FV Frankfurter Vermögen AG liegt nach Punkten nach sechs Monaten vorne.

• Die große Mehrzahl der Depots liegt im Minus.

Berlin, 10. Juli 2020. Sechs Monate sind erst ein kurzer Zeitraum, um die Leistungsfähigkeit der Vermögensmanager zu beobachten. Aber immerhin: im Vergleich zu den Vorjahren ist die Tendenz bemerkenswert. Die Mehrzahl der Vermögensverwalter, die am 1. Januar mit einem Stiftungs-Portfolio über 5 Millionen Euro gestartet sind, übertreffen nach 6 Monaten Laufzeit nach Punkten die Benchmark – ein aus fünf börsengehandelten Indexfonds zusammengesetztes Konkurrenzdepot. Bei der Vermögensentwicklung übertrumpfen sogar 77% die Benchmark.

Gestartet sind zu Jahresbeginn 39 Teilnehmer. Allerdings hat die große Mehrzahl (69%) Geld verloren. Das ist im Zuge der Corona-Krise nichts Überraschendes. Immerhin haben es aber acht Vermögensverwalter geschafft, ein Plus zu erwirtschaften. Dazu gehören neben der FV Frankfurter Vermögen AG die Freie Internationale Sparkasse S.A., die Neue Bank AG, Spiekermann & Co AG, Dahl & Partner Vermögensverwaltung AG, Volksbank Vorarlberg e. Gen., Knapp Voith Vermögensverwaltungs AG, Capital Bank - GRAWE Gruppe AG.

Stiftungs-Depot mit 5 Mio. Euro Ausgangsvermögen
Die Vermögensverwalter sind aufgerufen, das liquide Vermögen der gemeinnützigen Stiftung eines aktienaffinen Stifters über fünf Jahre zu managen. Als Startkapital stehen 5 Millionen Euro zur Verfügung. Laut Satzung sind bis zu 50 % in Aktienanlagen zulässig.

In der Vermögensanlage sollten nachhaltige Anlagen (ESG, SRI) integriert sein, jedoch ist keine ausschließliche Nachhaltigkeit notwendig. Jährlich sollen 2 % Ausschüttungen, also 100.000 Euro, aus ordentlichen Erträgen unter Berücksichtigung der steuerlichen Restriktionen erfolgen. Dies sind Dividendenzahlungen von börsennotierten Unternehmen und Zinsen von Staats- oder Unternehmensanleihen ebenso Fondsausschüttungen. Außerordentliche Erträge (aus Wertsteigerungen der Wertpapiere) sind zu thesaurieren, also anzusparen.

Das Stiftungsvermögen hat einen "ewigen Anlagehorizont". Entsprechend ist das Vermögen zu managen (keine zwingende Berücksichtigung der Projektdauer von 5 Jahren). Die Vermögensverwalter können eine individuelle Pauschalgebühr (all-in-fee inkl. Umsatzsteuer) ansetzen. Diese wird vierteljährlich belastet.

Freie Strategiewahl
Jedem Vermögensverwalter steht es frei, wie er das Ziel erreichen will. Es stehen alle an einer Börse frei handelbaren Wertpapiere zur Verfügung. Lediglich Futures und Optionen sind über nicht abbildbar. Die Handelsplattform wird von der vwd GmbH zur Verfügung gestellt. Der Infront liefert zudem die Kursdaten.
Die Kosten werden bei der Renditeberechnung berücksichtigt. Bewertungsgrundlage sind drei gleichgewichtete Kennziffern: Rendite, Omega und Sortino Ratio. Diese Kennzahlen wurden gemeinsam mit dem Zentrum für Asset und Wealth Management, WHU Otto Beisheim School, erarbeitet. Die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ ist durch FUCHSBRIEFE Geschäftsführer Ralf Vielhaber als Beirat sowie Dr. Richter, Geschäftsführer Dr. Richter | IQF, als assoziiertes Mitglied des Zentrums vertreten.


Erstellt von ralf Vielhaber