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Zu viel des Guten

Die Bethmann Bank, so der erste Eindruck, weiß alles, kann alles, macht alles. Die Expertise in Stiftungsfragen ist gut, dennoch bleibt der Anlagevorschlag trotz der vollmundigen Werbebotschaften etwas blutarm. Wenig Überraschungen, viel Routine. Den Kunden beschleicht das Gefühl, doch nur mit Stangenware abgespeist zu werden.

Die Bethmann Bank scheint zu wissen, wovon sie spricht. Die Präsentation mit integriertem Anlagevorschlag hat auf fast alle Fragen eine Antwort parat, alle Fragen der Anlegerrealität werden behandelt, Zusammenhänge aufgezeigt, Vergleiche hergestellt. Trotzdem beschleicht den Kunden schon schnell der Eindruck, dass hier von allem etwas zu viel geleistet wird. Alles wirkt so reibungslos, luftig locker, unproblematisch, dass trotzdem leichte Zweifel aufkommen.

Die Präsentation der Bethmann Banker ist 75 Seiten lang und schwer. Da wird viel erklärt, Arbeitsprozesse erläutert – und die eigene Expertise in den höchsten Tönen gelobt. Das machen die Wettbewerber zwar auch, aber es wirkt trotzdem etwas dick aufgetragen.
Erst auf Seite 36ff. erfährt der Kunde, welchen Vorschlag die Bethmann Bank für die Kreuzberger Kinderstiftung parat hat. Zunächst einmal hat die Bank vollumfänglich verstanden, was der Kunde will, dies wird sehr gut dokumentiert. Die Anlage selbst wird in zwei Vermögensblöcke aufteilt. Im einen wird die Verbrauchsreserve risikolos und renditearm zu 0,1% p.a. angelegt.

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erstellt von Ralf Vielhaber