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Private Banking Depot: Performance-Probleme bei Vermögensverwaltern halten an

• Die Zahl der Teilnehmer, die das Benchmark-Depot nach Punkten schlagen konnten, ist im dritten Quartal 2019 erneut gesunken.

• Nach Punkten gelingt das 13 Vermögensverwaltern, nach Vermögensstand nur acht.

• Die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung führt das Feld weiterhin an.

 

 

Berlin, 22. Oktober 2019. Immer mehr Vermögensverwalter springen im Jahresverlauf 2019 unter der Messlatte – ein einfach gestricktes Depot aus Indexfonds (ETF) – hindurch. Im Performance-Projekt IV der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ mit insgesamt 74 Teilnehmern sind per 30. September und nach 45 Monaten Laufzeit nur noch 13 Vermögensverwalter nach Punkten besser als das ETF-Benchmarkdepot. Zum Ende des ersten Quartals waren es noch 25, zum Ende des zweiten Quartals 19, die das Benchmark-Depot ausstachen. Messlatte ist eine Punktezahl, die sich aus den Finanzkennzahlen Rendite, Sortino Ratio (Risikokennzahl) und Omega (Performancekennzahl) zusammensetzt.

Private Banking-Depot mit 3 Mio. Euro Ausgangsvermögen
Ziel der Profis ist es, ein Portfolio mit einem Ausgangsvermögen von 3 Millionen Euro mit speziellen Kundenanforderungen an Rendite, Risiko und Liquidität zu managen. Der Kunde wünscht sich eine Vermögensmehrung über die Laufzeit. Als Untergrenze muss am Ende der Laufzeit das Ausgangsvermögen nach Kosten und Steuern erhalten sein.

Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung baut den Vorsprung aus
Die Liste der 19 Besten führt nach wie vor die Dr. Kohlhase Vermögensverwaltung mit 1.878 Punkten an (Benchmark: 1.500 Punkte). Auf dem 2. Und 3. Rang folgen anonym geschaltete Teilnehmer, Rang 4 belegt die Dahl & Partner Vermögensverwaltung. Dahl führt weiterhin mit einem Vermögen von 4.127.721,52 EUR und somit einem Zuwachs von 37,6% bei einem maximalen Verlust von 26,23% die Performance-Rangliste im Projekt an.
Nur acht Häuser haben einen höheren Vermögensstand als das Benchmark-Depot (3.461.439,51EUR).

Zu den 13, die besser sind als die Benchmark, zählen außerdem die Wiener Privatbank, Klingenberg & Cie., die Früh & Partner Vermögensverwaltung, die Capital Bank, die Raiffeisen-Landesbank Steiermark, die Kathrein Privatbank und die Hamburger Sparkasse. Weitere zwei Teilnehmer, die mehr Punkte haben als das Benchmark-Depot, wollen anonym bleiben.

Freie Strategiewahl
Jedem Teilnehmer steht es frei, wie er dieses Ziel erreichen will. Grundsätzlich stehen alle an einer Börse frei handelbaren Wertpapiere zur Verfügung. Lediglich Futures und Optionen sind über die Plattform nicht abbildbar. Sie wird von der vwd GmbH zur Verfügung gestellt. Der Finanzdienstleister steuert ebenfalls die Datengrundlage zum Performance-Projekt bei.

Jeder Vermögensmanager kann über die Höhe der Kosten eigenständig entscheiden. Sie werden bei der Renditeberechnung berücksichtigt. Die drei Bewertungskriterien werden gleichgewichtet. Sie wurden mit dem Zentrum für Asset und Wealth Management, WHU Otto Beisheim School, erarbeitet. Die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ ist durch FUCHSBRIEFE Geschäftsführer Ralf Vielhaber als Beirat sowie Dr. Richter, Geschäftsführer Dr. Richter | IQF, als assoziiertes Mitglied des Zentrums vertreten.
Hinweis: Die Performance-Projekte der FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ können auf www.pruefinstanz.de tagesaktuell verfolgt werden (kostenfreie Registrierung).

Die FUCHS | RICHTER PRÜFINSTANZ wurde 2003 gegründet und ist ein Zusammenschluss zwischen dem Verlag FUCHSBRIEFE, Berlin und dem Institut für Qualitätssicherung und Prüfung von Finanzdienstleistungen, ein Geschäftsbereich des Dr. Richter | Kompetenzzentrum Vermögen, Hannover. Die Prüfinstanz hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Qualität im Private Banking zu untersuchen und transparent zu machen. Ihre Prüffelder sind die Beratung Vermögender, das Management von Stiftungsvermögen, die Vermögensverwaltung und die Vertrauenswürdigkeit der Anbieter von Vermögensdienstleistungen.



erstellt von Ralf Vielhaber