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Leistung ohne Leidenschaft

Was sollte man von einem Unternehmen erwarten, das verzweifelt gegen sein schlechtes Image kämpft? Ja, Leidenschaft! So wie es die Bank jahrelang mit ihrem Slogan versprochen und selten gehalten hat. Wenn das Image im Großen in Scherben liegt, sollte man sich im Kleinen auf das besinnen, was das eigentliche Bankgeschäft ausmacht: seine Kunden zufrieden zu stellen. Viel haben wir davon bei unserem Test nicht gemerkt.

Die aktuellen Meldungen über die Deutsche Bank im Juli machen das Dilemma des einst so stolzen Hauses sichtbar. Nach wochen- und monatelangen Hiobsbotschaften überrascht sie mit einer positiven Meldung: Der seit April amtierende Vorstandschef Christian Sewing verkündete unerwartet einen hohen Gewinn. Nach Steuern verdiente Deutschlands größtes Geldhaus im zweiten Quartal etwa 400 Millionen Euro. Analysten waren im Schnitt von 159 Millionen Euro ausgegangen, also von nicht einmal der Hälfte.

Na also, geht doch, möchte man sagen. Auch wenn der Gewinn nicht unerheblich auf Einsparungen im Personalbereich zurückzuführen ist. Denn die Anzahl der Vollzeitstellen hat sich im zweiten Quartal um 1.700 auf rund 95.400 reduziert. Aber solche Entwicklungen vollziehen sich ja nicht nur bei der Deutschen Bank, sondern in vielen Häusern. Unterm Strich also eine Erfolgsmeldung.

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erstellt von Ralf Vielhaber