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Berg- und Talfahrt mit der Genossenschaftsbank

Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung hatten sich Franz Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Fahnen geschrieben, als sie den Genossenschaftsgedanken entwarfen. So viel bodenständiges Wirtschaften müssten doch die Schwaben besonders gut umsetzen können, denken wir uns. Mit einem konservativ gedachten, aber anspruchsvollen Anlagewunsch suchen wir die Volksbank Stuttgart auf. Wir erleben eine Achterbahnfahrt der Anleger-Gefühle. Nach einem schwachen Start liefern die Volksbanker ein ordentliches Zwischenergebnis ab, wonach sie wieder schwächeln, um am Ende einen aus der Sicht des Laien gelungenen Anlagevorschlag zu präsentieren. Am Ende fehlt das berühmte Quentchen zur Qualifikation.

Wer auf die Website der Volksbank Stuttgart geht und eine größere Summe anlegen möchte, der muss erst einmal kräftig suchen. Erst in einem Untermenü findet das Thema Privat Banking Erwähnung. Die Stuttgarter bedienen sich des ziemlich schmucklosen Standard-Webauftritts der Volks- und Raiffeisenbanken. Da geht es erst einmal um das Fondssparen, die nächste Vertreterversammlung der Anteilseigner, einer Ausbildung bei dem Geldinstitut und – ganz modern – dem mobilen Bezahlen. Potenzielle Private-Banking-Kunden bekommen auf der Website allgemein gehaltene Informationen. Das ist nicht verwunderlich, denn wie wir erfahren werden, bedient sich die Volksbank Stuttgart bei der Vermögensverwaltung des Know-hows der DZ Privatbank.

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erstellt von Ralf Vielhaber