Marcel van Leeuwen

Geschäftsführer, Deutsche Wertpapiertreuhand

Marcel van Leeuwen fragt: "Welches Potenzial birgt die Künstliche Intelligenz für das Wealth Management?" Seine Antwort: "Abseits von dogmatischen Diskussionen geht es nicht um die Frage Mensch oder Maschine, sondern um Logik. Entscheidend ist der Erfolg, den die Logik dem Wealth Management in wichtigen Fragestellungen bescheren kann." Die Präsentation gibt einen Eindruck davon, warum und wie die Deutsche Wertpapiertreuhand Künstliche Intelligenz Programme für das Wealth Management entwickelt.

Karl-Matthäus Schmidt

Gründer der Quirin Privatbank AG

"Mit der Quirin Privatbank und quirion haben wir den ersten echten HYBRID in Sachen Vermögensanlage in Deutschland geschaffen. Die digitale Innovation und die menschliche Beratung verschmelzen miteinander und verbinden das Beste aus beiden Welten. Damit setzen wir uns spürbar von unseren Mitbewerbern ab. Der Blick in die deutlich weiter entwickelte USA zeigt, dass Hybridmodelle das Erfolgsmodell der Zukunft sind. Wir haben – anders als alle anderen Banken - quirion als ersten Robo Advisor überhaupt aus uns, aus der DNA der Bank, heraus entwickelt. Das bedeutet, dass quirion seit mehr als fünf Jahren fest in unserem Denken und in den Strukturen der Bank verankert ist. Auch hier unterscheiden wir uns von anderen Banken maßgeblich. Mit dem Hybridmodell denken wir nicht mehr in Online oder Offline, sondern nur noch in Anlegerbedürfnissen und Kundenbegeisterung.​"

Stefan Freytag

Vorstand Deutsche Oppenheim Family Office

Freytag ist überzeugt, „dass aktive Manager sich zunehmend zu engagierten Eigentümern wandeln. Märkte, Marktstrukturen, Marktakteure, Risiken und Wirtschaftssystem ändern sich“, so Freytag. „Die Chancen und Risiken der Disruption, neue Wirtschaftssystem wie Sharing Economy, globale Risiken wie Klimawandel und Cyberattacken stellen Asset Manager vor neuen Herausforderungen. Es geht nicht mehr nur darum, in was sie investieren, sondern auf welche Art und Weise sie anlegen. Sie investieren nicht mehr mit einem Horizont von ein bis drei, sondern von acht bis zehn Jahren.“

Ralph M. Gasser

Ralph Gasser ©Foto:  privat

Head of Fixed Income Specialists, GAM

Gasser, Anleihenspezialist bei GAM, ist der Ansicht, dass "veränderte geopolitische Spielregeln, das Zurückfahren geldpolitischer Stimuli und divergierende Konjunkturzyklen nicht nur Risiken bergen, sondern auch Anlagechancen mit sich bringen – nicht zuletzt bei EM-Anleihen. Im Gegensatz zu den deutlich überteuerten westlichen Rentenmärkten weisen diese auf den aktuellen Preisniveaus über alle wesentlichen Ertragstreiber hinweg noch überwiegend günstige Bewertungen auf, was angesichts konstruktiver Fundamentaldaten für hohe einstellige Jahresrenditen auf absehbare Sicht spricht. Welche Marktsegmente bieten aber die aussichtsreichsten Möglichkeiten? Und welche Anlagestile versprechen den größten Erfolg? Wir beleuchten diese Fragestellungen im Rahmen unserer Präsentation."

Kris Grgurevic

Vertriebsvorstand des Fintechs niiio finance group

Als Vertriebsvorstand des Fintechs niiio finance group wird Kris Grgurevic Einblicke in die Umsetzungen von einschlägigen Digitalprojekten im Bereich Vermögensverwaltung geben und dabei entsprechende Potenziale wie auch Stolpersteine aufzeigen. Seine persönliche Meinung: „Vermögensmanager, die nicht mit der Zeit gehen werden, werden mit der Zeit gehen. Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung des eigenen Geschäfts ist überlebenswichtig, andernfalls gewinnt man immer weniger Neukunden und verliert zeitgleich immer mehr von den bestehenden.“ 

Jens Himburg

Direktor in der Berliner Sparkasse Abteilungsleitung Anlagemanagement

„Ein auf qualitative und fundamentale Faktoren ausgerichtetes Portfoliomanagement mit einem nicht nur suggerierten, sondern auch tatsächlich gelebten langfristigen Investmenthorizont, ist im Anlagemanagement von Stiftungen anderen Ansätzen überlegen. Das aktuelle Kapitalmarktumfeld ohne einen risikofreien Zins, aber mit einer Vielzahl von zinslosen Risiken, fordert ein auf die klassischen Anlageklassen basierendes Portfoliomanagement enorm heraus. Um den Stiftungen aber das geforderte Höchstmaß an Transparenz und Ertragssicherheit zu geben, muss der Managementfokus aus unserer Überzeugung auch weiterhin auf die Erzielung ordentlicher Erträge ausgerichtet sein. Der aktuelle Performance- Wettbewerb zeigt hier, dass der Satz: 'Nur wer überhaupt (langfristig) investiert ist, erzielt auch (konstant) Erträge', nicht so trivial ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Erfolgsfaktoren dafür sind Weitblick und Konstanz."

Christian Hank

Geschäftsführender Gesellschafter FinaSoft GmbH

"Digitalisierung und KI begleiten uns schon seit vielen Jahrzehnten. Bisher wurden diese Themen von Experten getrieben, die kaum auf Nutzerfreundlichkeit achteten und sich auf die Funktion als solches konzentrierten. Neu ist nun, dass faktisch alle – zumindest in unserem Kontext relevante – Personen permanenten und auch umfassenden Zugriff auf ihre eigenen und auch allgemeine Finanz-Informationen haben bzw. sich einen solchen Zugang dringend wünschen.

Die Herausforderung liegt daher weniger darin, immer noch mehr Informationen zu generieren, sondern die vorhandenen Informationen adressatengerecht und nutzenstiftend aufzubereiten sowie mit den jeweiligen Bedürfnissen zu kombinieren. Dabei wird es nicht genügen, die regulatorischen Anforderungen umzusetzen und Aufgaben zur Einsparung von Kosten auf den Kunden zu verlagern."

Udo Kersting

Geschäftsführer vwd GmbH

"Deutschland ist mit 1,2 Billionen Euro der zweitgrößte Markt nach Großbritannien im Geschäft mit den besonders wohlhabenden Kunden in Europa im Bereich Private Banking und Wealth Management. Die Wachstumsprognose für den Private-Banking-Markt und das Wealth Management sind weiter positiv.

Trotzdem gelingt es nicht durchgängig, dieses Wachstum in die angestrebten Erträge und Gewinne umzusetzen. Ganz im Gegenteil, die Ertrags-Kostenschere ist in den vergangenen Jahren weiter auseinandergegangen. Die Gründe hierfür sind allseits bekannt: Regulierungskosten, veraltete Infrastrukturen, kaum kundenzentrierte digitale Lösungen und insbesondere die hohe Wettbewerbsintensität im deutschen Markt.


Wie kann diese Negativentwicklung durchbrochen werden? Welches sind die wesentlichen Erfolgsfaktoren, die zu einer Verbesserung der Profitabilität führen? Wie gelingt die Transformation?
Die internen Workflows müssen die gewünschten Wertbeiträge liefern, eine höhere Effizienz ist unabdingbar für den zukünftigen Erfolg – und das regulatorisch konform. Und den wachsenden Ansprüchen der Anleger muss Rechnung getragen werden.

Genau hier unterstützen wir unsere Kunden bei der Digitalisierung interner Prozesse sowie des Kundenkanals durch ein modulares Lösungsangebot, das komplette Wertschöpfungsketten im Private Banking abdeckt."

Dominic Bokor-Ingram

©Dominic Bokor-Ingram Foto:Privat

Co Portfolio Manager fuer den Magna New Frontiers, Magna Mena und OAKS Fonds