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18 Vermögensverwalter schlagen ETF-Benchmarkportfolio

Halbzeit im Performance Projekt III für Stiftungsvermögen. Die Freie Internationale Sparkasse aus Luxemburg, eine Tochter der Sparkasse Bremen, führt nach 30 Monaten Laufzeit das Ranking im Performance Projekt III der Private Banking Prüfinstanz an. Das Vermögensplus beträgt 1.605.366,65 Euro, die jährliche Rendite 11,8%. Auf Rang zwei und drei liegen die Knapp Voith Vermögensverwaltung und Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG.

 

Die Prüfinstanz, Verlag FUCHSBRIEFE und Dr. Richter|IQF, bewertet zusammen mit dem Risikomessspezialisten Quanvest und dem Datenprovider vwdgroup die Erfolge in der Verwaltung eines 5 Millionen Euro umfassenden Stiftungsvermögens mit seinen besonderen Anforderungen. Das Projekt startete am 1. November 2014 und läuft noch bis zum 31. Oktober 2019.

Insgesamt schlagen sich 18 Vermögensverwalter besser als das Benchmarkportfolio.

 

Platz Teilnehmer Aktueller Vermögenstand Gesamtpunkte (Stand 30.04.2017)
1 Freie Internationale Sparkasse S.A. 6.605.366,65 268
2 Knapp Voith Vermögensverwaltungs AG 5.788.674,27 258
3 Schneider, Walter & Kollegen Vermögensverwaltung AG 5.559.742,68 257
4 Berliner Sparkasse, Niederlassung der Landesbank Berlin AG 5.716.858,94 256
5 FRÜH & PARTNER VERMÖGENSVERWALTUNG AG 6.098.234,05 254
6 VZ VermögensZentrum GmbH 5.536.475,99 254
7 LGT Bank AG 5.615.681,31 254
8 Notenstein La Roche Privatbank AG 5.551.883,78 254
9 LGT Bank (Schweiz) AG 5.548.432,15 253
10 Anonymer Teilnehmer 5.525.659,67 253
11 Haser Vermögensverwaltung GmbH 5.642.868,10 252
12 GVS Financial Solutions GmbH 5.424.353,21 252
13 Spiekermann & Co AG 5.301.621,43 252
14 VP Bank AG 5.666.335,77 252
15 Deutsche Oppenheim Family Office AG 5.471.389,73 251
16 Bank Gutmann AG 5.497.868,62 250
17 KANA Vermögensmanagement GmbH 5.707.231,22 248
18 VERMÖGENSKULTUR AG 5.756.445,38 247
19 Benchmarkdepot 5.637.485,84 247

51 Vermögensverwalter sind aufgerufen, das flüssige Vermögen der gemeinnützigen Stiftung eines aktienaffinen Stifters über fünf Jahre zu managen. Als Startkapital standen 5 Millionen Euro zur Verfügung. Jährlich sollen 2 % Ausschüttungen, also 100.000 Euro, aus ordentlichen Erträgen erfolgen. Dies sind Dividendenzahlungen von börsennotierten Unternehmen und natürlich Zinsen von Staats- oder Unternehmensanleihen. Außerordentliche Erträge (aus Wertsteigerungen der Wertpapiere) sind zu thesaurieren, also anzusparen. Der Stifter wünscht sich den nominalen Vermögenserhalt nach einer Laufzeit von fünf Jahren, nachdem Kosten und Entnahmen bereits abgezogen sind.

Die Messlatte für die Leistungen der Vermögensverwalter in Projektrunde III ist ein sogenanntes Benchmark-Portfolio. Der Stifter ist bei der Zusammenstellung wie ein naiver Anleger vorgegangen. Er hat einfach zwei kostengünstige ETF – börsengehandelte Indexfonds – gekauft. Einmal mit 60 % europäischen Staatsanleihen als defensivem Baustein; einmal mit 40 % internationale Dividendentiteln für die Aktienkomponente.

18 Teilnehmer haben die geforderten 200.000 Euro Ausschüttungen nicht erwirtschaftet. Die Stiftung benötigt sie, um ihrer Zweckbestimmung gerecht werden zu können, denn sie lebt von den Erträgen des Stiftungskapitals. Das ist in der Vermögensverwaltung für Stiftungen nicht akzeptabel und sorgte für einen entsprechenden Abschlag im Punktekonto (Maluspunkte).

Diese Pressemeldung können Sie hier downloaden.

 

Kontakdaten:

Verlag FUCHSBRIEFE

Frau Wiebke Boysen

Öffentlichkeitsarbeit

Albrechtstraße 22, 10117 Berlin

Tel. +49 (0)30 288 817 25

Mail: wiebke.boysen@fuchsbriefe.de

Web: www.fuchsbriefe.de 

 

Dr. Richter | IQF

Dr. Jörg Richter, CFP, CEP, CFEP

Ferdinandstr. 2, 30175 Hannover

Tel. +49 511 360 770

Mail: joerg.richter@dr-richter.de

Web: www.dr-richter.de

 

Das Fuchs Performance-Projekt ist ein Prüffeld der Private Banking Prüfinstanz, bestehend aus dem Verlag Fuchsbriefe und Dr. Richter | IQF. Aktuell läuft eine weitere Projektrunde mit fünf Jahren Anlagedauer. Interessierte können sich kostenfrei anmelden und die Ergebnisse und aktuellen Depotstände hier einsehen.

Die Punkteberechnung erfolgt durch die Quanvest GmbH in Bad Homburg, ein Spezialist für Performance Controlling und die Überwachung von Portfoliorisiken. Für das Projekt stellt die vwd group basierend auf der vwd advisory solution und dem vwd portfolio manager die Plattform für die Depotführung, "Ordererfassung" und Teilnehmer-Auswertungsmöglichkeiten ihrer Depots zur Verfügung. Zugleich ist die vwd group auch exklusiver Partner der FUCHSBRIEFE für die Lieferung von Finanzmarktdaten.

 


erstellt von Dr. Jörg Richter, Ralf Vielhaber