Die Aufgabe und Wie wir werten

Die Aufgabe

Ein Private Banking-Kunde gibt 1,5 Mio. Euro in die Vermögensverwaltung.

Er möchte, dass die Kaufkraft seines Vermögens auch nach fünf Jahren mindestens erhalten bleibt.

Er möchte im Quartal 3.000 Euro entnehmen,

keinesfalls mehr als einen Buchverlust von 20% im Depot sehen

und generell ruhig schlafen können. 

Wie wir werten

Das Performance-Projekt misst die Leistungen an den Vorgaben des Kunden. Daraus ergeben sich für die Bewertung 3+2 Kriterien: die Rendite sowie das Sortino Ratio und das Omega als Risikoparameter und zwei Malus-Kriterien für das Nicht-Einhalten wesentlicher Vorgaben: ein Abschlag, wenn die Verlust-Vorgabe nicht eingehalten wird, ein weiterer Punktabzug, wenn die Renditevorgabe aus dem Blick gerät. Dies geschieht hin und wieder bei Teilnehmern, die ein zu geringes Risiko eingehen. 

  • Die Rendite. Im Kern handelt es sich dabei um den Wertzuwachs, den die Vermögen (Wertpapierdepot plus Barmittel) im Quartal er- zielen.
  • Das Sortino Ratio. Dies ist das Risikomaß, das den „Stress“ des Anlegers widerspiegelt. Es misst auf täglicher Basis die Intensität der Schwankungen des Depots in den Verlustbereich: Wie stark geht es ins Minus?
  • Das Omega. Hier handelt es sich um ein Performancemaß, das die durchschnittlichen täglichen Gewinne ins Verhältnis zu den durchschnittlichen täglichen Verlusten setzt: Wie ist die Quote und wie stark übertrifft der Wert der täglichen Gewinne den Wert der täglichen Verluste.
  • Malus für zu hohe Verluste. Einen Rückgang von maximal 20% vom erreichten Höchststand will unser Projektkunde akzeptieren. Wer diese Marke unterbietet, büßt Punkte ein. Sieben Tage lang üben wir Kulanz, dann setzt ein dynamischer Punktabzug ein. Wird die Verlustschwelle sechs Wochen und mehr in einem Quartal unterschritten, entfallen sämtliche Punkte (maximal 100). 

Anforderungen an die Vermögensverwalter